Konzerte  2026

Sonntag, 21. Juni 2026 • 20 Uhr  • Studio 16 • Barnerstraße 16  •  22765 Hamburg
h7 club @ blurred edges 2026
Solo:   

Berlinde Deman (BE): serpent, electronics
Heiner Metzger: bass clarinet, foamtable, electronics
Quartett: Open Family:
• Alessandra Rombolà (NO): flute, Tiziana Bertoncini (AT): violin
• Ingar Zach (NO): percussion, electronics, Thomas Lehn (AT): analogue synthesizer

•••• Instrumente vier verschiedener Gattungen eröffnen der Musik des Open Family Quartetts einen spektralen Klangraum, der in die Tiefen und Weiten imaginärer Klanglandschaften führt. Verwurzelt in langjährigen Erfahrungen – als ImprovisatorInnen und InterpretInnen, verbinden sich das Spontane und Unmittelbare improvisatorischer Kunst mit den architektonischen, formbildenen Kräften kompositorischen Bewusstseins. Das Ensemble feierte seine Premiere im November 2024 währendWien Modern.
•• Durch Loops und subtile Elektronik schickt Berlinde Deman die Klänge des Serpents, einem Vorläufer der Tuba. Und erkundet beim Ritual des langsamen Atmens diverse Arten der Stille „-von intim bis beunruhigend“.
• Foamtable ist das neue Tischinstrument aus Styropor von Heiner Metzger. Mit Objekten aus Holz, Styropor und einem Cello Bogen improvisiert er mit dem foamtable. Die sounds der Bassklarinette werden mit Loops und dezidierten Spieltechniken modifiziert.

Der h7 club @ blurred edges 2026 ist Teil von blurred edges – Festival für aktuelle Musik Hamburg.
blurred edges 2026 wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg,dem Musikfonds e.V.und der Hamburgischen Kulturstiftung.

was weiß weiß … ?
Künstlerhaus Bergedorf • Möörkenweg 18 b-g • 21029 Hamburg
Lorenzo Galizia Thiele, Dirk Thiele, Michel Chevalier, Judith Haman, Heiner Metzger
Ausstellung: 15. – 22. Februar 2026     •   Öffnungszeiten: Sa + So, 15 – 18 Uhr
Eröffnung: Samstag, 14. Februar 2026, 17 Uhr
Installation: Judith Haman
18:00 Uhr / Video: Lorenzo Galizia Thiele “Shiro“
18:30 Uhr / Solokonzert: Heiner Metzger “foamtable“
19:00 Uhr / Vortrag: Michel Chevalier “In der weißen Zelle“ von Brian O’Doherty (1976)  – Eine Fortsetzung der Kritik.
20:30 Uhr / Performance: Dirk Thiele “Die Masken der weißen Dämonen“ + Königin-Pasteten, vegan und ganz in weiß.

was weiß weiß …?
In der weißen Galerie des Künstlerhauses Bergedorf thematisieren die fünf Künstler:innen Wirkung, Gebrauch, Klang und Vorkommen der weißen Farbe mit verschiedenen Medien:
••••• Lorenzo Thiele Galizia in seinem Video – Shiro (Weiß). „Tag ein Tag aus den gleichen Eindrücken ausgesetzt, den gleichen Farben, der gleichen Nahrung, dem gleichen Gefühl auf der Haut, weder Gerüche noch Geschmack.Sinne werden benutzt aber kein Sinn wird gefördert. Man kriegt kaum Schlaf in einem immer belichteten Raum, das Gefühl für Zeit ist nicht existent.Der Raum verschlingt einen und man verliert sich selbst.“
•••• Dirk Thiele zeigt 100 Fotos mit weißen Assoziationen. Und in seiner theatralen Performance „Die Masken der weißen Dämonen“ mit zehn fast weißen Masken kann sich das Publikum die Masken aufsetzen und dann zu Dämonenspielern werden. Eine große Papiermaske circa 250 cm x 250 cm wird nach draußen durch die Straßen getragen. Dirk Thiele spricht dazu den Text “ Das weiße Theater“ an der Innenalster. Die Geschichte der versteckten Juden im Thalia Theater Hamburg. Bei seiner Performance kredenzt er kleine Königin Pasteten, vegan und ganz in weiß.
••• In dem Vortrag „In der weißen Zelle“ von Brian O’Doherty (1976) — Eine Fortsetzung der Kritik“ skizziert
Michel Chevalier den Essay „Inside the White Cube“ von Brian O’Doherty und aktualisiert eine Kritik der Ideologie des Kunstmarkts.
•• Mit einer Rauminstallation aus Watte Körpern bearbeitet
Judith Haman den Galerieraum, verändert Blickwinkel und inszeniert den Raum als imaginäres Bild. Und zeigt Bilder, unter einer letzten weißen Schicht aus Öl, Tempera und Watte.
• Ein Tisch als Instrument – soundtables nennt
Heiner Metzger gefundene und selbst gebaute Tische, mit denen er seit 2005 Sounds, Noisetexturen und Rhythmen improvisiert. Zunächst mit Bestecken, Bürsten, und anderen Haushaltsgegenständen bespielt, wechselte er in der Folge mehr zu Flächen, Kegeln und Halbkugeln aus Styropor. Für sein Konzert am Eröffnungsabend baut er einen Styroportisch, dem er mit Cellobogen und Objekten aus Pappe, Metall und Holz auch weißes Rauschen entlockt.

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